Regionale Wasserqualitäten erfordern individuelle Vorstufenkonzepte

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Vorstufen – Chlorschutz

Zur Einhaltung mikrobiologischer Anforderungen von Trinkwasser wird häufig Chlor eingesetzt – kontinuierlich oder temporär

Freies Chlor ist sehr reaktionsfreudig und antibakteriell; hat aber in der Wasseraufbereitungstechnik ein großes Manko – es zerstört nicht nur Mikroorganismen sondern auch unweigerlich die Module.

Freies Chlor, Chlordioxid und Hypochlorit müssen demzufolge zuverlässig vor dem Eintritt in die Umkehrosmose eliminiert werden. Zum Einsatz kommen dabei Kohlefilter oder Dechloritfilter.

Kohlefilter:
  • Aktivkohle eliminiert chlororganische Verbindungen sehr zuverlässig
  • Die Wirksamkeit ist entscheidend von der Kohlenart und der Kontaktzeit abhängig
  • Auf Grund der großen Oberfläche kann ein bakterielles Wachstum gefördert werden
  • Die benötigte Wassermenge sowie die Menge der organischen Belastung bestimmen die Größe und die Lebensdauer eines Kohlefilters
  • Der Erschöpfungszustand muss regelmäßig überprüft und die Aktivkohle jährlich erneuert werden
Dechloritfilter:
  • Dechlorit entfernt zuverlässig sämtliche oxidierend wirkende Chlorprodukte
  • Das Granulat ist ein chemisch reagierendes Material, das sich in Abhängigkeit von der Belastung des Wassers mit Chlor verbraucht
  • Die verfügbare Menge an Granulat ist sichtbar und lässt sich gegebenenfalls einfach nachfüllen
  • Auf Grund der kleinen Oberfläche besteht ein äußerst geringes Verkeimungsrisiko
  • Entspricht der DIN 2000 und der Trinkwasserverordnung
Weitere Informationen

Zuverlässige Informationen über die Trinkwasserqualität und über evtl. notwendige Chlorungen erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Produktbild Chlorschutz