Mikrobiologische Sicherheit

Regelmäßige Permeatkontrolle – zum Wohle der Patienten

Bei der Dialysebehandlung kommt das Blut eines Patienten in einem Jahr mit mehr als 20.000 Litern Wasser in Berührung. Keine Frage, dass der chemischen und mikrobiologischen Qualität des Permeats hier eine entscheidende Bedeutung zukommt.

Wie aus aktuellen Studien hervorgeht, können Endotoxine akute pyrogene Reaktionen und chronisch entzündliche Erkrankungen hervorrufen.

Regelmäßige Heißdesinfektion des gesamten Ringleitungssystems wirkt einer Biofilmbildung präventiv entgegen und erfüllt langfristig die mikrobiologischen Anforderungen.
Retrograd eingeschleppte Mikroorganismen, Biofilmfragmente oder Endotoxine können nur adsorptiv durch den Einsatz von modernen Ultrafiltrationsmembranen zuverlässig eliminiert werden.

Eine regelmäßige Kontrolle des Hygienestatus ist dennoch unerlässlich und entsprechend den aktuellen Richt- und Leitlinien durchzuführen und zu dokumentieren.